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PILGERREISE NACH SYDNEY

Weltjugendtag 2008


120 mutige Malteser begaben sich im Juli 2008 auf eine lange Reise nach Australien. Nach 20 Stunden Flug plus Aufenthalt in Singapore landeten wir alle gut in Australien. Wir, aus Ründeroth, flogen mit der ersten Gruppe bereits am 07.07., so dass wir abends am 08.07. in Sydney ankamen.

In den ersten beiden Tagen besichtigten wir Sydney, d.h. Oper und Harbour Bridge: 
Dann flogen wir nach Melbourne, um dort weitere 4 Tage zu verbringen. Leider wussten wir  nicht wie kalt es dort sein würde, tagsüber waren 5 °, abends wurde es noch kälter. Erstmal mussten Schal, Mütze und Handschuhe geshoppt werden. Shoppen kann man in Melbourne sehr gut, z.b. im bekannten Melbourne Central (1. Foto), einem umgebauten Firmengelände, oder auf dem  Viktoria Market (2. Foto), wo es alles von Fisch bis Souvenirs gibt.
                       
Eine große Überraschung erlebten wir  auf dem Rialto Tower (360° Aussichtsplattform). Dort sahen wir  zufällig Tina und Charly im Live-Interview in Sydney! Die Leute um uns herum sahen uns nur mit großen Augen an, weil wir ein bisschen gekreischt haben.
Unser schönster Tag im Melbourne war der Ausflug zu der Great Ocean Road, das ist eine 240 km lange Küstenstraße mit dem zweiten Highlight Australiens: den zwölf Aposteln, eine Gruppe von nur noch 8 Felsen im Wasser. Auf dieser Tour sahen wir Koalas, den Regenwald, einige schöne Städte und natürlich die 12 Aposteln (2.Foto) mit der London Bridge (1. Foto).
                   
Dann fing der WJT in Sydney an. Wir aus der Erzdiözese Köln waren, außer den Stadtkölnern, im St. Bethlehems Kollege in Ashfield untergebracht, ca. 25 Min. mit der Bahn vom Zentrum entfernt. Dort schliefen wir in Schulklassen, insgesamt ca.  500 Personen. Für die 300 Frauen gab es zwei Duschen, für die 200 Herren 3 Duschen in einer Holzkiste, die auf der Wiese stand.  Leider waren die 120 Malteser auf drei Unterkünfte verteilt, so dass wir  uns untereinander gar nicht richtig kennenlernen konnten.
Zum Frühstück gab es jeden Morgen ein Hamburgerbrötchen mit Marmelade oder ein Rosinenbrötchen, Cornfalkes, einen Nussriegel, ein Getränk und heißen Kaffee oder Tee. Die Helfer waren immer sehr nett, besonders die alte Dame vom Heißwassergerät!
Dienstags nachmittags begann der WJT mit dem Eröffnungsgottesdienst auf Barangaroo. Da unser Feld bereits belegt war, zogen wir aufs Behindertenfeld um, das lag allerdings auch recht weit hinten. Da die Messe erst am späten Nachmittag begann, wurde es schnell frisch. Zum Abschluß gab es gegen 22.00 h noch ein beeindruckendes Feuewerk über dem Hafen von Sydney. Ach es gab immer abends warmes Essen, an dem Abend Rindfleischeintopf, die nächsten Abende Lammeintopf! Das Mittagessen allerdings gab es nach der Katechese und wurde von unserer Kirchengemeinde liebevoll mit selbstgemachten Kuchen, Salaten oder Suppen bereichert. Sehr lecker!
           
Mittwoch bis Freitag morgens gab es morgens immer Katechese mit verschiedenen Kardinälen.
Ein schreckliches Ereignis war die handgroße Spinne, die eines morgens in unserem Klassenzimmer an der Wand hing. Bei einem Frauenzimmer muss ich wohl nicht erwähnen, was das bedeutet!!! (leider habe ich keine Foto!) Selbst der Australier meinte, dass es einen große „Handsman“ sei, aber die sind zum Glück nur sehr behaart aber harmlos!
Neben dem WJT blieb noch ein wenig Zeit Sydney zu erkunden, wie z.B. das Aquarium, den Sydney Tower, Bondi Beach, den Ort Manly (wo es einen Aldi Süd gibt), die Bluemountains oder die umfangreichen Shoppingmöglichkeiten… Oder man half den australischen Malteser in der Exibition Hall und machte Werbung für Sie (1. und 2. Foto). Dafür haben wir alle rote Westen mit dem Aufdruck: „Volunteers of the order of Malta“ bekommen!
Einige von uns durften mit den australischen Maltesern eine Messe feiern und zusammen frühstücken. Dabei wurden gegenseitige  Erfahrungen ausgetauscht. (3. Foto)
                
Der Papstempfang am Donnerstag war ein Highlight. Leider konnten wir auf unserem Feld nichts hören, weil die Box defekt war. Aber der Papst ist mit seinem Papamobil ziemlich nah an uns vorbei gefahren.
        
Der Kreuzweg am Freitag ging durch die ganze Stadt. (Leider keine Fotos). Das größte Event war die Abschlussmesse, wo wir die Assistenz der Menschen mit Behinderungen übernahmen. Wir waren an drei Punkten positioniert, am Bahnhof für den Einstieg in den Busshuttle, beim Ausstieg auf dem Randwickfield und beim Hineinbringen ins Feld und auf die Tribüne. Wir übernahmen von 12.00h mittags bis abends nach der Veranstaltungen diese Aufgaben war und durften auch in der Tribüne im warmen schlafen. Die Vigil und die Abschlussmesse werden unvergessen bleiben!
     
Als wir gegen nachmittag wieder in Ashfield waren, hieß es erstmal duschen und schlafen. Denn schon am nächsten morgen ging es für die Meisten nach Hause, andere blieben noch für eine Anschlussreise in Australien. Die Heimkehrer hatten eine 14 Stunden lange Fahrt im Bus vor sich. Nach 8 Stunden Flug,  9 Std. Aufenthalt in Singapore und nochmal 12 Std. Flug nach Frankfurt, landen Sie gut und erschöpft. Allerdings mit vielen schönen Erinnerungen an Australien und den Weltjugendtag 2008 in Sydney.